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Das Geheimnis des Loslassens

Würdest du von dir behaupten, dass du gut im Loslassen bist? Kannst du Dinge geschehen lassen, ohne daran zu lange festzuhalten? Kannst du annehmen, dass manche Menschen nicht länger Teil deines Lebens sein können?

 

Aus meiner Praxis weiß ich, du bist definitiv nicht alleine, wenn du diese Fragen mit “Nein” beantwortest. Und es ist ein Grund, warum es how2flow gibt. 

 

Kannst du akzeptieren was ist?

Flow bedeutet für mich zu akzeptieren was ist, ohne krampfhaft, kämpferisch, oft sogar manipulativ Dinge versuchen zu gewinnen, zurückzugewinnen oder zu erzwingen.

 

Wenn du sehr in deinem Verstand beheimatet bist, dann magst du mir an dieser Stelle vielleicht entgegen bringen, dass man für die Dinge, die man haben möchte, egal ob es sich dabei um eine Sache oder einen Menschen handelt, kämpfen muss. Vielleicht ist dir auch der Satz geläufig in dem es heißt “Wer nicht kämpft, hat schon verloren”.

 

Auf welchem Weg möchtest du deine Ziele erreichen?

Es gibt da aber eine entscheidende Differenzierung in der Art und Weise Ziele zu erreichen. Spüre doch jetzt mal in dich hinein, was sich für dich besser anfühlt:

 

  1. Du möchtest etwas haben und kämpfst mit allen Mitteln, dass du es bekommst. Der Zweck heiligt die Mittel und das Gewünschte ist so wichtig, dass du bereit bist andere Menschen zu instrumentalisieren, um dein Ziel zu erreichen. Du legst dein sonst so großes Gespür für Moral und Ethik zu Gunsten des Gewünschten völlig ab. Deine Fähigkeit tiefgründig zu reflektieren ist verloren gegangen. Du weißt gar nicht recht, ob du das, was du dir wünschst wirklich brauchst. Aber es klingt gut und deshalb bist du bereit für den Kampf. 

  2. Du möchtest etwas haben und richtest dich ganz darauf aus. Du vertraust darauf, dass deine Bemühungen ihren Sinn haben und alles passiert, damit du dein gewünschtes Ziel erreichen kannst. Du bist voller Vorfreude und Friede. Auch wenn du dir die Sache sehr wünschst, siehst du eine krampfhafte Eroberung in Form eines Kampfes als nicht zielführend. Auf dem Weg zum Ziel bleibst du ganz bei dir, arbeitest auf das Gewünschte hin und bist dabei voller Vertrauen in dich und andere.

 

Welche Variante fühlt sich für dich intuitiv gut an? 

 

Wir lernen zu kämpfen aber nicht loszulassen

Ich bin mir sicher es ist die zweite Variante. Denn die erste Variante ist zwar das, was viele Menschen in ihrem Alltag tun und erleben, aber nicht das, was sich aus ihrem Herzen heraus gut anfühlt. Sie, und vielleicht gehörst du auch zu ihnen, kennen es nur nicht anders und die Glaubenssätze, die eine Notwendigkeit zum Kampf implizieren sitzen tief. Denk nur einmal daran: “Geld muss man sich hart erarbeiten. Nichts kommt vom Himmel gefallen. Wer nicht hart arbeitet, der erreicht auch nichts. Das Leben ist hart. Wer nicht kämpft der hat schon verloren. Wer im Leben nicht für etwas kämpft, der stirbt für nichts.”

 

Und so sind viele Menschen ganz offensichtlich bereit zum Kampf obwohl sie sich innerlich überhaupt nicht danach fühlen. Statt in den Austausch zu gehen, im Flow zu sein und zu schauen was passiert denken wir, wir müssten krampfhaft unser Leben bestimmen. 

 

Weißt du wirklich, was du brauchst?

Das Interessante dabei ist, dass wir oft gar nicht wissen was gut für uns ist. Wir hören doch, Hand aufs Herz, tatsächlich selten auf das, was uns wirklich gut tut und viel mehr auf das was die anderen haben oder was wir vorgelebt bekommen haben. Und so kämpfen wir für etwas, das vielleicht gar nicht für uns bestimmt ist. Etwas, das uns vielleicht gar nicht glücklich macht. 

 

Und was hat das nun mit Loslassen zu tun? Eine ganze Menge. 

 

Das Loslassen ist das Gegenteil des Kämpfens

Es geht nicht darum Dinge stupide hinzunehmen und in Passivität zu verfallen. Vielmehr meint das Loslassen, dass wir ins Leben und uns selbst vertrauen, weil wir wissen, dass alles, was passiert richtig ist.

 

Ein nicht Loslassen können bedeutet in der Vergangenheit festzuhalten und nicht akzeptieren zu können, dass das Leben seinen Lauf nimmt – im Flow ist. 

Wenn du nicht loslassen kannst, fehlt dir das Vertrauen in dich und das Leben als solches. 

 

Das Loslassen hingegen ist eingebettet in eine Grundhaltung dem Leben gegenüber. In freudiger Erwartung was das Leben für mich bereit hält lasse ich los, was mir nicht dienlich ist. Ich darf mich sogar darüber freuen, denn wenn etwas gehen möchte, ist es nicht mehr länger für mich bestimmt, entspricht nicht mehr meiner vorherrschenden Energie. 

 

Das war nun ein kleiner Abriss zur Thematik loslassen. Vielleicht kannst du den ein oder anderen Gedanken oder Impuls für dich in den Alltag mitnehmen.

Wenn du darunter leidest, dass du nicht loslassen kannst und wenn du krampfhaft an Dingen festhälst, empfehle ich dir meinen Onlinekurs how2flow, in dem du genau das erlernen kannst. Denn es geht darum im Fluss zu sein, Dinge kommen aber auch gehen zu lassen und dich voller Freude auf das einzustellen, was zu dir kommen möchte.

 

Teile diesen Beitrag gerne mit Menschen, von denen du denkst, dass sie genau das gerade lesen oder hören sollten.