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Warum dein Leben so einfach sein kann

Fühlt sich das Leben für dich oft schwer an? Hast du das Gefühl dich in negativen Gedanken zu verlieren? Das hat einen einfachen Grund – den ich dir heute in einer neuen Podcastfolge näher bringen möchte.

Du kannst dir den Podcast wie immer hier im Blog oder direkt in den iTunes Podcasts anhören.

Wenn du meinen Podcast abonnierst und bewertest, freue mich übrigens sehr 🙂


Hallo!

Herzlich Willkommen im how2flow Podcast! Ich freue mich sehr, dass du dein Leben in den Flow bringen möchtest.

Mein Name ist Jil Maria, ich bin Wirtschaftspsychologin und Coach und begleite dich auf deiner Transformation in den Flow.

Ich weiß, der Titel dieser Podcastfolge „Dein Leben kann so einfach sein“ ist etwas überspitzt. Ich war einfach gespannt, wie du darauf reagieren würdest und ob es dich wohl interessieren würde.

Natürlich möchte ich dir heute erklären, warum ich tatsächlich der Ansicht bin, dass das Leben ganz bestimmt viel einfacher ist, als du vielleicht gerade glauben magst.

Das Leben ist immer genau so wie du es empfindest und bewertest

GANZ viel Unglück entsteht tatsächlich nicht durch Ereignisse selbst sondern durch deine Bewertung der Ereignisse.

Ich greife noch mal das Thema der letzten Podcastfolge auf, in der es darum ging, dass negative Gefühle dein Freund sind. Wenn du die letzte Podcastfolge nicht gehört hast, empfehle ich dir zunächst die Folge “Negative Gefühle sind dein Freund” anzuhören, weil ich in der heutigen Podcastfolge das Thema aufgreifen und noch einen Schritt weiter gehen.

Zu deinem Leben gehören alle Aspekte und alle haben ihren Sinn. Das Leben ist FÜR dich – das Leben ist nicht GEGEN dich. Ganz genau genommen hat das Leben gar keine Wertung. Wir schwimmen im Fluss des Lebens, erleben Dinge, begegnen anderen Menschen und irgendwann endet unsere Reise und vielleicht beginnt dann eine neue.
Aber wenn ich sage, dass das Leben FÜR dich ist, möchte ich dich damit darin bestärken, dass du aus dem Gefühl heraus kommst, dass Dinge oder Menschen gegen dich sind.

Die Sache ist die: Wenn du glaubst, dass das Leben gegen dich ist, dann ist es auch gegen dich. Wenn du dich in dem Gefühl befindest, dass andere Menschen schlecht sind, dann wirst du automatisch solche Menschen wie magisch anziehen, die dir das bestätigen. Wenn du denkst, dass andere Menschen schlecht sind, wird dich kein Mensch plötzlich vom Gegenteil überzeugen. 

Hinderliche Denkstrukturen loswerden – geht das?

Dein Leben ist sozusagen genau das, was du tief in deinem Unterbewusstsein denkst, was es ist.

Kann ich das ändern? Fragst du dich vielleicht. Und wie geht das? Und wie komme ich denn an diese unterbewussten Denkstrukturen heran?

Die gute Nachricht: Das geht sehr gut. Und es ist tatsächlich möglich. Ich selbst habe viele verschiedene Methoden an mir selbst ausprobiert. Ein paar haben mich sehr überzeugt, unter anderem EFT (Emotional Freedom Techniques). Für how2flow habe ich die besten Methoden herausgepickt und nutze sie in meinen LiveCoachings. Denn ich bin davon überzeugt, dass du viel besser und schneller in den Flow kommen kannst, wenn du dich von deinen alten, unterbewussten Glaubensmustern gelöst hast.

So lange diese nämlich noch sehr aktiv sind, wirst du auch immer wieder im gleichen Sumpf hängen und immer wieder diese Momente von “Ach, hab ichs doch gewusst” reproduzieren. Kurzum: Dir werden immer wieder die gleichen Dinge passieren wie vorher auch.
Wenn du möchtest gehen wir gemeinsam in deine Situation rein, sehen uns deine hinderlichen Strukturen und nicht verarbeiteten Gefühle an um sie dann aufzulösen.

What goes around comes back around

Aber noch mal zurück zum eigentlichen Thema: Mir selbst ging es oft so, dass ich mich gefragt habe: Warum passiert mir das? Womit habe ich das verdient?

Ich möchte dir ein Beispiel aus meiner Vergangenheit geben: Ich erinnere mich gut an die Mutter meines ersten Freundes. Sie war so eine dieser unglaublich umsorgenden Mütter, die gerne über alles bescheid wusste und sich noch viel lieber einmischte. Und auch wenn sie mich immer sehr mochte, so hatte sie tief in sich ihre Probleme mit mir. Sie misstraute mir häufig und dieses Gefühl war für mich völlig fremd. Ich fühlte mich unglaublich missverstanden, denn das Konstrukt von Misstrauen war mir bis dato fremd. Und auch mein erster Freund war immer sehr misstrauisch, wenn ich mich so zurück erinnere.

Kürzlich habe ich mir diese Zeit noch mal in Gedanken gerufen und mir fiel eines ganz klar auf: Das Verhalten der Mutter meines ersten Freundes war nur eine Reaktion auf meine Gefühle ihr gegenüber. Die waren nämlich von Beginn an ebenfalls ambivalent.

Und ich weiß ganz genau: Hätte ich ihr gegenüber nur positive Gefühle gehabt, hätte sie mir gegenüber auch genau so positiv sein können.

Kurzum: Das was du denkst und erwartest bekommst du auch zurück.

So lange du dich als Opfer siehst, wirst du Opfer sein

Ich habe mich immer als Opfer gesehen, immer verbunden mit einem Gefühl von Mangel und innerer Unruhe. Prinzipiell habe ich immer nach einem Schuldigen gesucht – ob das nun ich selbst oder andere waren, aber die Schuldfrage war immer irgendwie präsent. Besonders gut natürlich, wenn die Schuld nicht bei mir lag. Das muss ich mir dringend für eine weitere Podcastfolge aufschreiben!

Überspitzt und etwas vereinfacht gesprochen kannst du dich jeden Tag dafür entscheiden andere, positive Erwartungen zu haben. Es ist deine Wahl.

Übung für deinen Alltag um dich aus Bewertungen zu befreien

Ein praktischer Tipp an dieser Stelle, der dir im Alltag helfen kann: Statt dich zu fragen, warum dir diese NEGATIVE Sache passiert ist, solltest du die Bewertung zunächst einmal auslassen und dich einfach fragen, warum dir DIESE Sache passiert ist.

Denn ganz objektiv betrachtet ist einfach etwas passiert – die Bewertung kommt dann obendrauf – von dir und vielleicht deinen Mitmenschen.

Wenn in meinem Leben Dinge passieren, die sich nicht gut anfühlen, trete ich zunächst einen Schritt zurück, so als ob ich mir selbst als einer Art Spielfigur über die Schulter blicken würde und denke: “Aha, interessant!” – also frei von Bewertung.

Und natürlich habe ich Emotionen und Gefühle. Bei mir gibt es aber inzwischen einen Zwischenschritt: Nämlich so oft es geht die bewusste Entscheidung darüber, ob mir die Gedanken, Emotionen und Gefühle weiterbringen oder nicht. Ich sehe hin, nehme an, verliere mich aber nicht in negativen Gefühlen.

Everything happens for a reason

Das Vertrauen darein, dass die Dinge genau wie so passieren zu meinem besten passieren bestärken mich dann oft darin, mich nicht auf negative Denkspiralen einzulassen, weil sie zu nichts führen. Ganz im Gegenteil, es wird höchstens noch schlimmer. Denn wenn ich ohnehin schon in schlechter Stimmung bin, kommt es meist noch dicker.

Ich versuche so gut wie möglich in mich hineinzuspüren, meine Gefühle anzunehmen und dann aber den Blick nach vorne gerichtet weiterzumachen. Hier noch mal eine kleine Referenz auf die letzte Folge: Es geht nicht darum die Gefühle abzulehnen oder wegzuschieben. Sie möchten ernst genommen werden. Nimm all deine Gefühle an. Nimm die Erfahrung mit aber lass dich nicht runterziehen.

Wenn du also bereit bist die Dinge tatsächlich geschehen zu lassen und zu vertrauen, dass alles, was passiert dich unterstützt – auch wenn es vielleicht nicht direkt so aussehen mag, wird viel Schwere von dir genommen. Eigentlich nimmst du sie selbst von dir. Dann wirst du Stück für Stück mehr Leichtigkeit spüren.

Erwarte nicht von dir, dass sich deine alten Denkstrukturen von heute auf Morgen ändern. Wenn du meine Geschichte kennst, weißt du, dass es mich 10 Jahre gekostet hat, mich zu ändern. Ich gebe dir hier Quick Wins mit so gut ich kann. Und natürlich unterstütze ich dich im how2flow Onlinekurs intensiv auf deiner Transformation hin in den Flow.

Wenn du mehr darüber erfahren möchtest und dir ein kostenloses Vorgespräch sichern möchtest – meld dich gerne per Mail an mail@how2flow.net oder über meine Website.

Ich freue mich, dass du meine Podcastfolge angehört hast. Wenn du bestimmte Themen hast, die dich interessieren, lass es mich gerne wissen.

Alles Liebe und bis bald