Krisen_Positiv_Weiterentwicklung_Coaching_Podcast

So wendest du deine Krise zum Positiven 2/3

Im letzten Teil habe ich dir vier allgemeine Tipps mit an die Hand gegeben, die dich durch Krisen begleiten können. 

Heute zeige ich dir, was du dann in einem Moment, in dem du dich schlecht fühlst ganz konkret tun kannst.

 

Das Leben passiert FÜR dich

Es ist dazu wichtig zu verstehen, dass das Leben FÜR dich ist und die Krise, die dir geschieht dich weiterbringen soll. Sie kann dich aber nur weiterbringen, wenn du dich nicht vor ihr versteckst, sie verleugnest, verschweigst oder unter den Tisch kehrst. 

 

Negative Gefühle sind okay

Fakt ist, dass du dich schlecht fühlst und das ist in Ordnung. Negative Gefühle, das habe ich ja schon öfter erwähnt, sind nicht automatisch schlecht. Sie unterstützen dich. Wenn sie nicht da wären, könntest du dich nicht weiterentwickeln.

Genau diese Weiterentwicklung kann stattfinden, wenn du deine Energie wieder zu dir zurückziehst. 

Eine Krise bedeutet aus meiner Sicht einfach: Du hast Energie auf etwas gelenkt, das dir nicht gefällt. Mehr ist es nicht. Die negativen Gefühle, ausgelöst durch diese Krise, unterstützen dich dabei genau das zu verstehen: Die Energie hängt irgendwo, wo du sie nicht haben möchtest.

 

Lass die Energie fließen

Du darfst diese Energie jetzt also wieder bitten zu dir zurück zu kehren. 

Wenn du das tust, nimmst du der Krise die Energie. Sie entlädt sich und wird dir so nicht noch einmal geschehen, einfach weil dort keine Energie mehr fließt. 

 

Hier ist meine Anleitung, wie du der Krise die Energie entziehen kannst:

Setze dich aufrecht hin, mit beiden Beinen fest auf dem Boden.

Gehe jetzt ganz tief in das Gefühl hinein, das dir weh tut. Versuche dich nahezu künstlich in diesen Zustand hineinzuversetzen. Keine Angst – es kann dir dadurch nur Gutes passieren.

Lasse für einen Moment allen Gefühlen freien Lauf. Bei mir ist es oft Musik, die mich dabei unterstützt mich in ein bestimmtes Gefühl zu versetzen. Was auch immer dir hilft.. Eine Vision im Kopf, ein Foto, Musik. Gib dich dem negativen Gefühl hin, das du gerne loswerden möchtest. Trau dich.

Und wenn du so richtig im dunkelsten Moment angekommen bist, beginnst du ganz tief zu atmen und die Energie zu dir zurück zu ziehen. Du spürst körperlich, wie die Energie durch deine Füße und Beine zu dir zurückfließt – raus aus der Krise, die du erschaffen hast. Es fließt so viel Energie wie möglich wieder zu dir. 

Wenn du keine Energie mehr fließen spürst, ist deine Arbeit für diesen Moment getan. 

Danke jetzt dafür, dass du ab jetzt ein viel einfacheres Leben führen darfst, denn du weißt ja jetzt, wie man unangenehmen Gefühlen die Energie entzieht. Diese Übung kannst du immer wieder machen, wenn du das Gefühl hast, dass dich negative Gefühle überkommen.

Übung macht den Meister

Am Anfang bedarf es für dich bestimmt etwas Übung. Vielleicht scheint es dir auch unmöglich, dass Energie tatsächlich fließen kann und du sie spürst. Wenn du schon einmal mit Energiearbeit in Berührung gekommen bist, dann wird dir dieser Prozess des Energieentziehens sicher schon etwas leichter fallen. Wie auch immer dein Stand gerade ist, probiere es immer wieder aus und lasse es zu. 

 

Ich bin immer wieder verblüfft, wie einfach es sein kann. Natürlich gehe ich mit meinen Coachees ein paar Schritte weiter. Dennoch ist das der Grundstein, der dich in Krisen ab jetzt begleiten kann.

 

Nachdem du nun die Energie herausgezogen hast, ist es Zeit, deine Aufmerksamkeit und damit auch deine Energie auf das zu lenken, was du gerne schaffen möchtest. Lenke jetzt den Fokus auf das Positive. 

Wie genau du das machst, das zeige ich dir im nächsten Beitrag. Hier gehts lang: „So wendest du deine Krise zum Positiven 3/3

 

Wenn du mich auf deinem Transformationsprozess gerne an deiner Seite wissen möchtest, stehe ich dir als Coach natürlich gerne zur Verfügung. Lass uns einfach in einem kostenlosen Vorgespräch herausfinden, wie ich dich unterstützen kann. 

Ich freue mich aber natürlich auch über den Austausch mit dir. Melde dich also gerne und schick mir eine WhatsApp Nachricht. Natürlich darfst du dich aber gerne auch über Facebook oder Instagram melden. So oder so – ich freue mich auf dich.

 

Bis zum nächsten Mal!